Beste 3D Drucker zum selber bauen

Heimwerken gehört für viele Menschen einfach zum Leben mit dazu. Etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, ist etwas Besonderes, denn schließlich hat derjenige seinen ganzen Elan und sein ganzes Können in die Projekte gesteckt. Warum sollte das bei einem 2D-Drucker nicht auch möglich sein? Inzwischen gibt es Unzählige von Bausätzen, die einfach Zuhause selbst montiert werden können. Doch welche sind die besten und auf welche Eigenschaften kommt es an, wenn man sich einen solchen Bausatz ordert?

Die Erwartungen an das Drucken

An erster Stelle muss jeder seine Erwartungen an den 3D-Drucker definieren. Objekte in industrieller Qualität, welche hochwertige Eigenschaften aufweisen, dürfen wohl kaum erwartet werden. Die Technologie für den Heimeinsatz eignet sich derzeit eher für einfache Strukturen oder aber zum Spaß. Dennoch sollte ein Mindestmaß an Qualität gewährleistet sein, sodass einem die ersehnten Druckobjekte nicht gleich wieder auseinanderfallen. Auch von Bedeutung ist die Komplexität der Montage. Wenn der Bausatz – ohne dass dafür Kenntnisse als Raumfahrtingenieur erforderlich sind – montiert werden kann, ist das bereits die halbe Miete.

Druckspaß für 60 Dollar

Ein guter Kandidat, der alle die Anforderungen erfüllt, ist der EWaste. Der 3D-Drucker kann bereits für 60 Dollar erworben werden und verspricht für kleines Geld eine Menge Spaß. Der EWaste trägt seinen Namen dabei nicht zu Unrecht, wird das Gerät doch zu über 80 Prozent auch recycelten Materialien hergestellt. Vorgestellt wurde das Gerät bereits im Jahre 2014 auf der Plattform Instructables, wo der Erfinder auch gleich eine komplette Bauanleitung mitveröffentlichte.

Ist der Drucker einmal fertig, so arbeitet das Gerät mit 1,75 mm Filamenten, welche in der Verarbeitung nur sehr wenig Energie erfordern. Das macht den Drucker noch zusätzlich umweltschonend, gerade weil auch Bio-Kunststoff zum Einsatz kommen kann. Die kleinen Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, wenngleich bis heute noch immer Fehler zu beseitigen sind.

Nicht das einzige Modell

Der EWaste ist natürlich nicht der einzige Bausatz auf dem Markt. Allerdings fallen andere Systeme dabei deutlich teurer aus. Der Peachy Printer etwa oder der Midro 3D liefern schon als sehr gut zu bezeichnende Ergebnisse, kosten in der Anschaffung aber gleich auch mal bis zu 300 Euro. Dabei sind diese Modelle noch im unteren Preissegment angesiedelt.

Gerade der Micro 3D hat dabei eine erstaunliche Erfolgsgeschichte hinter sich. Einst über die Plattform Kickstarter finanziert, wird das Modell heute in Serie produziert und liefert besonders für Ingenieure, Architekten und Designer erstaunlich gute Ergebnisse, wenn es um Präsentationsmaterial geht. Selbst bauen muss das Geräte heute niemand mehr. Es kann fertig wie jeder andere Drucker, einfach beim Hersteller geordert werden.

Das darf nicht fehlen

Doch egal wie teuer ein 3D-Drucker für den Selbstbau auch sein mag, ein Element darf unter keinen Umständen fehlen. Ein Extruder muss in jedem Fall dabei sein, da ansonsten niemals mit dem Gerät gedruckt werden könnte. Auch ein entsprechender Rahmen muss unbedingt beim Modell mit dabei sein, denn diesen selber zu bauen, kann unter Umständen mehr als schwierig werden. Beim Netzteil hat man zwar die Wahl, allerdings empfiehlt es sich, wenn es beim Bausatz mit dabei ist.

Hochpreisige Bausätze sollten all die Elemente in jedem Fall enthalten. Wer einen Bausatz ohne die Komponenten findet, der sollte lieber die Finger davonlassen. Gerade wenn der Bausatz mehr als 300 Euro kosten sollte, ist eine solche Anschaffung es nicht wirklich wert.

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