WASP verändert die Welt – nachhaltige Projekte für eine bessere Zukunft

Im Jahr 2012 entstand WASP aus dem neun Jahre zuvor gegründeten Centro Sviluppo Progretti (CSP), welches sich auf den Bereich Mechanik und Elektronik spezialisiert und zahlreiche innovative Projekte entwickelt hatte. Ebenso investierte man in Forschung für eine bessere Welt.

Das aktuelle World Advanced Saving Project, kurz WASP, konzentriert sich auf den Bereich des 3D-Drucks. Dort entwickelte man zuerst den PowerWASP, ein sehr vielseitig einsetzbarer und zugleich kostengünstiger 3D-Drucker. Dem Gerät ist es sogar möglich, keramische Mischungen zu drucken. Als nächstes stellte man den DeltaWASP Drucker vor, mit dem nicht nur kleine, sondern auch größere Objekte gedruckt werden können. Beide Drucker arbeiten sehr präzise und ermöglichen dadurch eine breite Produktpalette. Außerdem zeichnen sie sich durch einen geringen Energieverbrauch aus, wodurch sie sogar in Ländern ohne geregelte Stromversorgung einsetzbar werden. Es ist möglich, die verwendeten Sonnenkollektoren zu dritt innerhalb einer Stunde zu installieren und dadurch eine umweltfreundliche Stromversorgung zu garantieren. In der Nachhaltigkeit und der Verwendung von funktionalen Materialien liegt die Unternehmensphilosophie von WASP begründet.

Lebensmittel aus dem Drucker

Eines der Projekte von WASP ist die Kooperation mit Francesco Favorito, einem Koch, mit dem das Unternehmen glutenfreie Lebensmittel drucken wollte. Das WASP-Team war nämlich der Meinung, dass man nicht nur Schokolade mit dem 3D-Drucker erzeugen kann, sondern auch komplette Mahlzeiten. Erstmals hatte sich das Unternehmen auf der FoodInk 2016 mit dem Konzept des gedruckten Essens auseinandergesetzt. Während sich die Präsentation dort lediglich auf den Druck von Bechern und Tellern aus Ton beschränkte, stellte sich das Team 2017 eine neue Herausforderung. Die Entwickler wollten in der Küche einen Bereich schaffen, um glutenfreies Essen herzustellen, ohne dass es in Kontakt mit anderen Nahrungsmitteln kam. Hierfür startete man eine Zusammenarbeit mit Francesco Favorito, der sich besonders gut mit Teigmixturen und Lebensmittelunverträglichkeiten auskennt.

Ideal für Patienten: individuell angepasste Gerichte

Im Januar 2017 präsentierte WASP die ersten glutenfreien und per 3D-Drucker erzeugten Lebensmittel auf der SIGEP Messe. Favorito hatte dazu eine spezielle Teigmischung angerührt, sodass sie mit einem angepassten DeltaWASP gedruckt werden konnte. Mithilfe des Extruders, der sich auf maximal 80 Grad erhitzte, konnte man den Teig gewissermaßen vorbacken. Danach kamen die Lebensmittel in einen normalen Ofen, bis sie fertig waren. Bereits die ersten Versuche haben wichtiges Feedback gebracht, beispielsweise wirkte erwärmte Butter positiv auf das Fließverhalten des Teigs.

Der große Vorteil von gedrucktem Essen ist, dass man es auf Nachfrage und in gewählten Portionsgrößen ohne jeglichen Abfall herstellen und auch auf spezielle Diäten anpassen kann. Das WASP-Team wird sich auch weiterhin der Weiterentwicklung in diesem Bereich widmen und sicherstellen, dass dabei sämtliche Hygieneauflagen erfüllt sind. Abgesehen von den mechanischen Weiterentwicklungen soll auch eine für den Anwender intuitivere Software folgen.

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